Die Naturgesetze

by Matrixhacker


Posted on October 03, 2016 at 22:20 PM



Eines der Naturgesetze ist die Goldene Regel.

Naturgesetz oder Naturrecht (überpositives Recht) ist eine Bezeichnung für universell gültiges Recht, das rechtsphilosophisch, moralphilosophisch oder theologisch begründet wird. Von diesen Vorstellungen abgeleitet dient es dem gesetzten (manchmal auch gesatzten) oder positiven Recht als höchstrangige Rechtsquelle zur Legitimierung. Die historische Schule des Rechtspositivismus hat das Naturrecht weitgehend abgelöst. Der Rechtspositivismus vertritt die Auffassung, dass verfassungsmäßig zustande gekommenes Recht keine höhere Begründung braucht.

Man bringt uns bei, dass ohne Wachstum, Vertrauen zwischen den Banken statt zwischen den Menschen oder gar das Fehlen von Banken zu Chaos, Krieg und Unterdrückung führen würde. Das Gegenteil ist der Fall, denn das sind Dinge, die mit verantwortlich dafür sind, dass die Banken sterben, niemand mehr irgendjemanden vertraut und die Ausläufer des 3. Weltkrieges bereits auf allen Kontinenten toben.


Woher kommen wir? Was ist unsere Aufgabe? Wohin gehen wir?

Wieso ist die Goldene Regel in der konsequenten Anwendung untereinander so zielfürend, wenn es um Achtung und Respekt geht? Könnte die konsequente Anwendung der Naturgestze im Ergebnis zum Weltfrieden führen? Geradezu zwangsläufig würden alle gemäß ihren Fähigkeiten und Träumen der eigenen Berufung nachgehen. Man muss nicht studiert haben um zu erkennen, dass das tatsächlich zu einer Blüte der Menschheit führen würde. So effizient können wir unvorstellbares leisten und somit auch in einer Zeit ohne Geld Ruhm und Ehre erlangen.

Das Video zur Goldenen Regel zeigt einen Ex-Ganster aus den 70igern, der sich die Goldene Regel zum Gesetz für seine Brotherhood machte, Dekaden vor jedem Staatsmann.

"Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst."

Sieben Wörter für jedes Mitglied seines Rates. Allerdings nur in englisch.

"Treat your brother how you treat yourself."

"Seven words, one for each member of the Council."




Von Konfuzius bis zum Weltethos.

Da in dem Video die tollen, philosophischen Zitate nur 5 Sekunden und damit viel zu kurz angezeigt werden, kann man diese nun hier in Ruhe durchgehen. Im Video allerdings ergeben sich überraschende Botschaften in Kombination aus Test, Musik und Bild. Besonders in Minute 09:20, in der die arabische Zitate beginnen und die "Pyramide" respektive die Sonne untergehen.

"Was man mir nicht antun soll, will ich auch nicht anderen Menschen zufügen."
Konfuzius (shu)

"Was du von deinem Sohn erwartest, übe im Dienst am Vater;
was du von deinen Untergebenen erwartest, übe im Dienst am Prinzen;
was du vom jüngeren Bruder erwartest, übe am älteren Bruder;
was du vom Freund erwartest, danach behandle diesen zuerst."
Konfuzius (dao)

"Man soll niemals einem anderen antun, was man für das eigene Selbst als verletzend betrachtet."
Dharma

"Man gebe nicht dem anderen das, was einem selbst zuwider ist!"
Atmaupamya

"Hat man das Gesetz erfüllt und die Sorglosigkeit überwunden, dann sollte man von erlaubter Nahrung leben und alle Lebewesen so behandeln wie man selbst behandelt werden will."
Sutrakritanga

"Aus Selbstliebe folge, dass der Weise, um sich nicht zu schaden, erst selbst den Pfad zur Erleuchtung gehen müsse, bevor er andere belehre. Nur wer sein eigenes Selbst zähme, könne andere zähmen, ersteres sei schwer."
Siddhartha Gautama der spätere Buddha

"Was für mich eine unliebe und unangenehme Sache ist, das ist auch für den anderen eine unliebe und unangenehme Sache. Was da für mich eine unliebe und unangenehme Sache ist, wie könnte ich das einem anderen aufladen?"
Buddha

"Sohn, was dir übel erscheint, tue deinem Mitmenschen nicht an.
Was immer du willst, dass dir es die Menschen tun, das tue du allen."
Ratschläge des Achiqar an seinen Sohn

"Tu keinem Menschen Böses an, um nicht zu veranlassen, dass es dir ein anderer antue."
Lehre des Chascheschonqi

"…eins ist somit, anderen alles das nicht anzutun, was einem selbst nicht wohltut;
das zweite ist, voll zu verstehen, was wohlgetan und was nicht wohlgetan ist …"
Shâyast lâ-shâyast

"… dass diese Natur des Menschen nur gut ist, wenn sie anderen nicht antut, was immer ihrem eigenen Selbst nicht gut tut."
Dâdistân-î Dinik

"Ich aber will das, was ich an meinem Nächsten tadle, selbst nach Möglichkeit nicht tun."
King Mäandros of Samos
King Maantros of Samos
King Maiandros of Samos
King Maiandrios of Samos

"Niemand soll sich nach Möglichkeit an meinem Eigentum vergreifen und auch nicht das Geringste davon verrücken, ohne irgendwie meine Zustimmung erlangt zu haben. Nach demselben Grundsatz muß ich auch mit dem Eigentum anderer verfahren, wenn ich bei gesundem Verstand bin."
Platon (Nomoi)

"Tut anderen Menschen nicht an, worüber ihr empört wäret, wenn ihr es selbst erfahren müsstet. Was immer ihr mit Worten verurteilt, dies setzt auch niemals in die Tat um."
Isokrates (Rede des Nikokles an die Zyprioten)

"Geh bitte so mit einem Dir Untergeordneten um, wie Du möchtest, daß ein Übergeordneter mit Dir umgeht!"
Seneca (De Ira)

"Was du zu erleiden vermeidest, das versuche nicht, andere erleiden zu lassen.
Du vermeidest Versklavung: Sorge dafür, dass andere nicht deine Sklaven sind."
Epiktet Ein ehemaliger Sklave.

"Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid selbst Fremde in Ägypten gewesen. Ich bin der Herr, euer Gott."
Thora (wajjiqra)

"Sorge für einen Nächsten wie für dich selbst und denk an all das, was auch dir zuwider ist."
Jesus Sirach

"Ihn sollen seine Kreaturen fürchten, und keiner soll dem Nächsten tun, was er nicht will, dass man es ihm tue!"
Testimonium Naphtali

"Du sollst deinen Nächsten lieben; denn was dir unlieb ist, sollst du ihm nicht antun."
Targum Jerushalmi I

"Der Weg des Lebens ist: Erstens, du sollst Gott, deinen Schöpfer, lieben, und zweitens, deinen Nächsten wie dich selbst. Und alles, was du dir nicht angetan haben willst, sollst du niemand anderem antun. Und die Deutung dieser Worte ist: Morde nicht, begehe keinen Ehebruch, rede kein falsches Zeugnis, stehle nicht, begehre nicht, was deinem Nächsten gehört."
Moses (Zehn Gebote)

"Was dir selbst verhasst ist, das mute auch einem anderen nicht zu!"
Buch Tobit

"Was jemand zu erleiden hasst, soll er selbst nicht tun"
Philon von Alexandria (Hypothetica)

"Was dir nicht lieb ist, das tue auch deinem Nächsten nicht an. Das ist die ganze Thora und alles andere ist nur die Erläuterung; geh und lerne."
Rabbi Hillel (Traktat Shabbat 31a aus dem Talmud)

"Was ihr von anderen erwartet, das tut ebenso auch ihnen."
Jesus von Nazaret (Neuen Testament Lukasevangelium)

"Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen!"
Jesus von Nazaret (Neuen Testament Matthäusevangelium)

"Erstens sollst du Gott lieben, der dich geschaffen hat, zweitens deinen Nächsten wie dich selbst; alles aber, was du willst, dass es dir nicht geschehe, das tue auch du keinem anderen."
Didache

Sie sollen verzeihen und nachlassen. Liebt ihr selbst es nicht, dass Gott euch vergibt?
Koran Sure 24,22

"Gottes Gesetz verlange, so zu bezahlen, wie man bezahlt werden wolle, und so gerecht zu sein, wie man Gerechtigkeit erhalten wolle."
az-Zamachschari, Fachr ad-Din ar-Razi und Ibn Kathīr (Koran Sure 83,1-6)

"Keiner von euch ist gläubig, solange er nicht für seinen Bruder wünscht, was er für sich selbst wünscht."
an-Nawawī (Riyad as-Salihin Hadith 13)

"Wünsche den Menschen, was du dir selbst wünschst, so wirst du ein Muslim."
Muslim ibn al-Haddschādsch (Hadithe Mohammed)

"Wünschet anderen nichts, was ihr nicht für euch selbst wünschet."
Kitab-i-Aqdas (Heiliges Buch)

"Und wenn du auf Gerechtigkeit siehst, dann wähle für deinen Nächsten, was du für dich selbst wählst."
Baha'ullah

"Denn Gottes Gebot lautet: Was ihr wollt, dass die Leute euch tun, das tuet auch ihr ihnen. Und da ein jeder von allen anderen wünschen möchte, dass man ihm Gutes tue, darum sollte auch er allen Gutes tun. Aber indem er in den Krieg läuft, tut er Böses denjenigen, von denen er immer Gutes haben möchte, und was er daheim nicht gern hätte, das tut er anderen auf Geheiß seiner Herren an."
Peter Chelcicky

"Ethische Grundlagen für das gesellschaftliche Zusammenleben als‚ Summe der Naturgesetze, die den Übergang vom anarchischen‚ ‘Krieg Aller gegen Alle‘ in eine vom Gewaltmonopol regierte Rechtsordnung ermögliche. Denn vom zunächst unbegrenzten Selbsterhaltungsstreben aus müsste sogar den gemeinsten Menschen einleuchten, dass sie immer in Todesangst leben müssten, wenn sich alle alles gegen andere erlaubten. Man müsse nur den Platz mit den Betroffenen eigener Taten tauschen, um zu erkennen, ob diese im Eigeninteresse lägen. Daraus wachse die Einsicht, dass niemand anderen tun dürfe, was er für sich als schädlich erkenne. Von da aus könne man anderen dieselben Freiheiten und Rechte einräumen, mit denen man selbst zufrieden wäre, wenn alle sie einhielten."
Thomas Hobbes (Leviathan)

"Wer die Hilfe anderer zum eigenen Fortkommen braucht, ist verpflichtet, auch seinerseits Opfer zu bringen, damit die Bedürfnisse der anderen befriedigt werden können. Deshalb sind jene am besten zum Gemeinschaftsleben geschaffen, die allen anderen zu gestatten bereit sind, was sie sich selber erlauben."
Samuel Freiherr von Pufendorf

"was du willst, dass andre dir nicht tun, tue ihnen auch nicht; was jene dir tun sollen, tue du auch ihnen."
Johann Gottfried von Herder

"Was auch immer ich als vernünftiges oder unvernünftiges Tun eines Anderen für mich beurteile, erkläre ich mit demselben Urteil als vernünftig oder unvernünftig, das ich im gleichen Fall für ihn tun sollte."
Samuel Clarke

"Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne. Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden andern jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst."
Immanuel Kant

"Die Freiheit ist die Vollmacht, die jedem Menschen alles zugesteht, was den Rechten des anderen nicht schadet; ihre Grundlage hat sie in der Natur, ihre Richtschnur in der Gerechtigkeit, ihren Schutz im Gesetz, ihre moralische Grenze im Grundsatz: Tue keinem das an, was du nicht dir selbst zugefügt haben willst."
Marie-Jean Hérault de Séchelles
Georges Couthon
Louis Antoine de Saint-Just

Art. 6. Die Freiheit ist die Macht, die dem Menschen erlaubt, das zu tun, was den Rechten eines anderen nicht schadet; sie hat als Grundlage die Natur, als Maßstab die Gerechtigkeit, als Schutzwehr das Gesetz. Ihre moralische Begrenzung liegt in dem Grundsatz: "Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu."
Artikel 6 der Verfassung der Französischen Republik vom 24.06.1793

"Verletze niemanden, vielmehr hilf allen, soweit du kannst."
Arthur Schopenhauer

"Wie nun, wenn jemand, mit dem ‚principe‘ in der Hand, sagte: ‚gerade solche Handlungen muß man tun, damit andere uns nicht zuvorkommen – damit wir andere außerstand setzen, sie uns anzutun?‘ – Andrerseits: denken wir uns einen Corsen, dem seine Ehre die vendetta gebietet. Auch er wünscht keine Flintenkugel in den Leib: aber die Aussicht auf eine solche, die Wahrscheinlichkeit einer Kugel hält ihn nicht ab, seiner Ehre zu genügen … Und sind wir nicht in allen anständigen Handlungen eben absichtlich gleichgültig gegen das, was daraus für uns kommt? Eine Handlung zu vermeiden, die schädliche Folgen für uns hätte – das wäre ein Verbot für anständige Handlungen überhaupt."
Friedrich Wilhelm Nietzsche

Kommt ein Staatsmann mit dem Handbuch Machiavelli "Der Fürst" in der Hand und sagt: "Wir müssen angreifen bevor die Russen es tun". Oder kommt die Mafia fordert Blutrache um die Ehre wiederherzustellen, haben wir dann in diesen vermeintlich anständigen Handlungen vollkommen gleichgültig übersehen, was dies für uns an bösen Folgen bringt?
"Eine unüberlegte Handlung zu vermeiden, die schädliche Folgen für uns und andere hätte, dass wäre eine anständige Handlungen überhaupt.
MarcZ (In Anlehnung an Nietzsche)

"Behandle andere nicht, wie du möchtest, dass sie dich behandeln. Ihr Geschmack könnte nicht derselbe sein."
George Bernard Shaw (Ironisch Antwort auf Nietzsche)

"Tue jedem anderen, was du willst, das er dir tun soll."
Ernst Heinrich Philipp August Haeckel ( ethisches Grundgesetz des Monismus)
Die Welträthsel

"Handle nie so, dass du nicht auch in deine Handlungsweise einwilligen könntest, wenn die Interessen der von ihr Betroffenen auch deine eigenen wären."
"…wir müssen uns der Reihe nach in die eine und andere Situation versetzen und dabei von der Vorstellung ausgehen, dass unsere Interessen im einen oder anderen Fall kollidieren, so dass wir auf die Wahl zwischen ihnen angewiesen sind und nur das eine befriedigen können, auf die Befriedigung des anderen dagegen verzichten müssen."
Leonard Nelson

"Was für den einen richtig [oder falsch] ist, muss auch für jeden anderen mit ähnlichen individuellen Voraussetzungen und unter ähnlichen Umständen richtig [oder falsch] sein."
Marcus George Singer

"Was sagst du über diesen hypothetischen Fall, in dem du in der Position des Betroffenen bist?"
Richard Mervyn Hare

"Behandle jedermann so, wie du selbst an seiner Stelle wünschtest behandelt zu werden."
Hans-Ulrich Hoche

"Wir müssen andere behandeln, wie wir von anderen behandelt werden wollen."
Verpflichtung auf eine Kultur der Gewaltlosigkeit und der Ehrfurcht vor allem Leben,
Verpflichtung auf eine Kultur der Solidarität und eine gerechte Wirtschaftsordnung,
Verpflichtung auf eine Kultur der Toleranz und ein Leben in Wahrhaftigkeit,
Verpflichtung auf eine Kultur der Gleichberechtigung und die Partnerschaft von Mann und Frau.
Jeder Mensch muss menschlich behandelt werden! Ferner gilt als Gemeinsamkeit die Goldene Regel. als "unverrückbare, unbedingte Norm für alle Lebensbereiche".
Weltparlament der Religionen (Erklärung zum Weltethos)


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