ISLAM und kein Ende

by Prof. em.Dr.Dr.h.c. Karl-Heinz Kuhlmann


Posted on March 31, 2018 at 09:28 PM


grundgesetz-koran

ISLAM und kein Ende

Ein Leserbrief von Prof. Kuhlmann an die FAZ vom heutigen Tage:

Bei den vielen Leserbriefen zum Thema ISLAM fällt auf, daß die meisten Schreiber nicht mit den Grundtexten dieser Religion vertraut sind. Und auch die, welche es tatsächlich sind, benutzen diese oft nur selektiv. Da nun aber diese Texte entscheidend sind, kann eine ernsthafte Diskussion über den Islam nur unter Berücksichtigung derselben geführt werden. Neben dem KORAN, auf den ich hier nicht besonders eingehen will - er vertritt allerdings grundsätzlich zwei Feindbilder, nämlich Juden- und Christentum - denn er enthält viele widersprüchliche Aussagen, möchte ich die anderen zwei Werke heranziehen, die für Muslimen wegweisend sind.

Da ist erstens die Biographie Mohammeds von Ibn Ishaq "Sirat Rasul Allah", ins Englische übersetzt von A. Guillaume und erschienen bei Oxford University Press. Das zweite und wohl wichtigste Werk für die des Lesens kundigen Gläubigen ist Ahmad ibn Naqib al-Misris und von Nuh Ha Mim Keller ebenfalls ins Englische übersetzte "Reliance of the Traveller - A Classic Manual of Islamic Sacred Law", amana publications, Beltsville, Maryland U.S.A. Andere Biographien sind oft geschönt, auch die auf Deutsch erschienenen.Sie enthalten z.B. von der Abschiedspredigt des Propheten nicht dessen frauenverachtenden Teil, der diese zu Gefangenen der Männer erklärt. Sie gehören eingesperrt und sind von Allah zum Lustobjekt der Männer geschaffen worden.

Was nun das Manual angeht, so ist dieses ein Gesetzeskommentar derShafi-Rechtsschule. Da er circa 75 Prozent aller 4 Rechtsschulen enthält,kann man ihn als verbindliche Kommentierung der Rechtsvorschriften für alle sunnitischen Muslime ansehen. Es werden zudem die drei anderen Schulen - Hanafi, Maliki und Hanbali - miterwähnt. Entscheidend ist jedoch, daß dieses Werk, daß auf Arabisch mit englischer Übersetzung erschienen ist, für beide Sprachen die amtliche Druckerlaubnis der Al-Azhar in Kairo erhalten hat. Es ist somit der amtliche Kodex für die Lebensführung aller sunnitischen, d.h. der überwiegenden Mehrheit aller Muslime. Was man hier lesen kann, läßt den Nichtmuslim den Atem stocken. Es gibt keinen Lebensbereich, der nicht kommentiert und damit vorgeschrieben wird und reicht vom Toilettengang über Eheschließung bis hin zu den Strafen. Es ist ausdrücklich keine Lebenssituation auf den 1232 Seiten ausgeschlossen. Für alles ist Mohammed Vorbild.

Der für uns wichtigste Teil ist wohl die Kommentierung von Sure 4, 34, welche das Verhältnis von Mann und Frau darstellt. Bekanntlich gibt es dort drei Stufen. Gehorcht die Frau dem Manne nicht, so soll er sie zuerst ermahnen. Reicht das nicht aus, sollte er sich von ihr im Ehebett trennen.Und wenn das alles nicht genügt, dann soll er die Frau schlagen. Hier beginnt nun die Kommentierung. Wie schlägt ein Mann seine Frau?Geschlagen werden muß! (Der vom ägytischen Präsidenten Nasser zum Tode verurteilte führende Muslimbruder Sayyid Qutb verteidigt in seinem mehrbändigen Korankommantar dieses Schlagen, auch wenn es ihm schwerfällt; "denn, wo kommen wir hin, wenn wir auch nur ein Gebot Allahs mißachten) Nicht immer ins Gesicht! Nicht blutig!! Und auch nicht die Knochen brechen!!! Diese Beispiele mögen genügen. Wenn denn der Islam zu Deutschland gehört, dann ist das nicht ein imaginärer, sondern der Islam, der bis heute weltweit diese Vorschriften für gültig erklärt. Sie gelten also latent trotz Grundgesetzn auch in Deutschland. Und ein Letztes: Für eine echte Integration müßte in erster Linie eine Eheschließung zwischen einer Muslima mit einem Manne anderen Glaubens erlaubt sein. Ist sie jedoch nicht! Nur dem Manne ist die freie Partnerwahl zugestanden. Die sichtbare Folge sind dann oft die "Ehrenmorde", wenn eine muslimische Frau diese Vorschrift nicht einhält. Der Zentralrat der Muslime hat mir auf Nachfrage bestätigt, daß das Heiratsverbot für Frauen weiterhin bestand hat, jedoch in Deutschland nicht erzwungen werden kann.

Machen wir also Schluß mit der Schönrederei. Verlangen wir von den islamischen Verbänden eine öffentliche Distanzierung von all diesen Vorschriften und damit auch eine "Rebellion" gegen die Al-Azhar, die ja für die sunnitischen Muslime so etwas wie der Vatikan für die Katholiken ist. Die von Innenminister Seehofer angeregte Wiederaufnahme der "Islamkonferenz" wäre dafür der angemessene Ort.

Prof. em.Dr.Dr.h.c. Karl-Heinz Kuhlmann

(Hoogleraar Godgeleerdheid, Ev.Theol. Faculteit Leuven)

[Anm. Ein Gast übernimmt freiwillig die Sitten und Gebräuche, samt der Sprache um irgendwann wirklich zu migrieren, oder fordert, dass sich der Gastgeber an ihn anpasst. Doch dann nennt man das nicht mehr Einwanderung sondern schlicht Invasion. Wer etwas anderes behauptet, der weiß nicht wovon er spricht oder er ist Teil des Problems. Ein super Vorschlag, wie ich finde. Vielen Dank.]



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