Unmenschliches Nestlé

by Matrixhacker


Posted on October 03, 2016 at 02:20 PM



Nestlé und die Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Helmut Oswald Maucher, Netslé: "Nestlé müsse die Hand auf die Quellen halten."

Robert S. Morrisen, PepsiCo: "Der größte Feind ist das Leitungswasser."


Einer von vielen Skandalen der Firma Nestlé. Ekelhafte Machenschaften, die verbreitet und deren Produkte boykottiert werden müssen (Rafael Weretycki, youtube).



Nestlé - Großmacht der Nahrungsmittelversorgung [Update 23.02.2018]

Ein interessantes Interview mit dem ehemaligen Verwaltungsratspräsident des "schweizer" Weltkonzerns Nestlé - Peter Brabeck-Letmathe. Brabeck ist zudem "Gast" in kritischen Filmen wie "We feed the World" (von Erwin Wagenhofer).




Wasser ist wie Öl, ein Gemeingut und "gehört" somit allen Menschen, da für die Erzeugung niemand von uns "zuständig" oder verantwortlich war respektive ist. Das es in der Welt anders läuft ist kein Indiz gegen diese Aussage, vielmehr zeigt es eine vernichtende Entwicklung.

Einzig die Förderung dürfte berechtigt zur Erhebung einer "Gebühr" führen. Allerdings mit der vernünftigen Einschränkung, dass es nur sinnvoll ist, das Wasser auch ausschließlich den Menschen bereitzustellen, die im Bereich der jeweiligen Quelle leben. Über die einzelnen Definitionen kann man sich kümmern, sobald man soweit ist.

Was Peter Brabeck-Letmathe über sein persönliches Verständnis von dem Gemeingut Wasser hält, sagt er ganz offen in einem Interview, aus dem Jahre 2008.

Hier ein Ausschnitt aus der Dokumentation We feed the world und hier der Flyer zur DVD.



Dieser Nestlé-Verwaltungsratspräsident gibt sein Amt 2017 definitiv ab. Wer wird der Nachfolger und wie wird er das sehen?

Brabeck-Letmathe gehörte dem Aufsichtsgremium 17 Jahre an und war von 2000 bis 2005 und ist seit 2008 Vize-Präsident. Im Dienste des Waadtländer Nahrungsmittelriesen Nestlé steht Brabeck seit 1968 und das Amt des CEO hatte er von 1997 bis 2008 inne. Seit 2005 amtet er als Verwaltungsratspräsident. Im April 2014 wurde der Rückzug Brabecks aus dem Verwaltungsrat der Bank Credit Suisse angekündigt.

Nestlé möchte das Wasser beherrschen und geht gerne auch illegale Wege um dieses Ziel zu erreichen, wie in der Spionageangelegenheit bei attac.

Die im Auftrag von Nestlé damit beauftragte Sicherheitsfirma war Securitas, der größte Anbieter professioneller Sicherheitslösungen in Deutschland und Dienstleister mehrerer deutscher Behörden und Ministerien.

Auch Gutachten werden gerne "geschönt", wie es in dem WDR Video gezeigt wird. Der Entwurf zeigte eindeutig Nachteile, wenn nicht gar Gefahren, für die Umwelt und die Menschen.

Hier der Entwurf als PDF.

Das abschließende Gutachten dann wurde von derselben Gutachterin als genehmigungsfähig deklariert.

Hier das Gutachten als PDF.

Die Wahrheit über Nestlé.




Was sagt das Völkerstrafrecht zu Nestlé?

Wer im Rahmen eines ausgedehnten oder systematischen Angriffs gegen eine Zivilbevölkerung, in der Absicht, eine Bevölkerung ganz oder teilweise zu zerstören, diese oder Teile hiervon unter Lebensbedingungen stellt, die geeignet sind, deren Zerstörung ganz oder teilweise herbeizuführen, der verstößt in einem schwerwiegenden Fall gegen Völkerrecht (§ 7 Abs. 1 Nr. 1, 2, 8, 9, 10 VStGB).

Dies gilt insbesondere aber leider nicht ausschließlich für die Verantwortlichen bei Nestlé und zunehmend auch deren Angestellten, die inzwischen wissentlich mitmachen oder wenigstens wegsehen.

Zum Glück besteht hier ein Geltungsbereich respektive ein Anwendungsbereich in § 1 VStGB, der besagt, "Dieses Gesetz gilt für alle in ihm bezeichneten Straftaten gegen das Völkerrecht, für die in ihm bezeichneten Verbrechen auch dann, wenn die Tat im Ausland begangen wurde und keinen Bezug zum Inland aufweist.".

Danach sollte gemäß § 120 Abs. 1 Nr. 8 GVG i.V.m. § 142a Abs. 1 GVG der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof sich der "Sache" annehmen. Ein Absehen von der Verfolgung bei Straftaten nach dem Völkerstrafgesetzbuch gemäß § 153f StPO sollte hier keine Anwendung finden können, da der GStA eine Untätigkeit niemals moralisch begründen wird können, unabhängig davon wie frei er in seinen Entscheidungen noch ist. Verstärkt wird der Druck durch den Sachverhalt, dass kein anderer Staat oder gar der Internationale Strafgerichtshof hier tätig werden wird.

Wasser ist Menschenrecht - Privatisierung verhindern - Abstimmung im Bundestag Drs.: 17/12482

Ein Beitrag von Netzfrauen.org dazu...



Ein Beitrag von Bottled Life dazu...



Aber da ist noch mehr. Oxfam America ist eine globale Organisation, die das Unrecht von Armut, Hunger und Ungerechtigkeit richtig bearbeitet. Als einer von 18 Mitgliedern des internationalen Oxfam-Verbandes arbeiten wir mit Menschen in mehr als 90 Ländern zusammen, um dauerhafte Lösungen zu schaffen. Oxfam rettet Leben, entwickelt langfristige Lösungen für Armut und Kampagnen für sozialen Wandel.

Oxfam

Nestle

Doch ist Nestle nicht allein. Ein Oligopol aus 10 Konzernen bestimmen mehr als uns bewusst ist unseren Alltag. Bereits in der Schule lernten einige von uns, dass das schon so problematisch ist, jedoch nebenbei den Weg zum Monopol ebnen wird.




Wasserkonzession Aguas Del Tunari in Cochabamba

Wer nicht aus eigener Leistung erkennt wohin das führen kann und zwangsläufig auch wird, dem könnten zwei weitere Beispiele, die zum Teil bereits schwere Ausschreitungen entfachten, dabei helfen.

Bechtel möchte auf falsche Darstellung hinweisen und ich gebe selbige Darstellung hiermit weiter. Was bleibt ist jedoch das Grundproblem der Privatisierung und das kann Bechtel nicht ausräumen oder geht nicht darauf ein. Dinge des täglichen Bedarfs, die wie Wasser auch noch lebenswichtig sind, müssen immer in öffentlicher Hand verbleiben, da sonst immer die Gefahr von Abhängigkeiten, Kontrolle und letztendlich Unterdrückung bis hin zum Mord möglich werden. Wer nun argumentiert, ist doch wieder so eine Verschwörungstheorie, dem sei gesagt, das geschieht längst und auch in Berlin hat man erschütternde, wenngleich vorhersehbare, Erfahrungen in den 90ern sammeln müssen und hat diese Erfahrungen mit sehr vielen Steuergeldern bezahlen müssen.

Bechtel schiebt den schwarzen Peter auf die Regierung, die sicher nicht unschuldig sein wird, doch egal wie unschuldig der Konzern auch sein mag, was er nicht sein wird, so gilt auch für ihn nur ein Gesetz, das Gesetz des Handels, des Wachstums und des Gewinns. Da immer auch Macht mitschwingt, ist im Grunde bereits alles geschrieben und jedem sollte der Fehler einer Privatisierung lebenswichtiger Ressourcen für Mensch und Tier ins Auge springen.

Wer sich für die Sicht des Bechtel Konzerns interessiert, findet auf dessen Webseite eine Darstellung des Konzerns dazu.

Für eine detailliertere Darstellung der Bechtel-Perspektive möchte man das Fact Sheet besuchen.

Im April hob die bolivianische Regierung ihren Vertrag mit Aguas del Tunari, nach dem die Unruhen leicht zeitversetzt ihren Höhepunkt erreichten, auf. Aguas del Tunari verfolgte ein Schiedsverfahren durch das Internationale Zentrum für die Beilegung von Investitionsstreitigkeiten (ICSID bei der Weltbank), um eine Entschädigung für die rechtswidrige Kündigung des Vertrages durch die bolivianische Regierung und die Enteignung der Konzession zu fordern. Im Januar 2006 haben die internationalen Aktionäre von Aguas del Tunari eine zufriedenstellende Einigung mit der bolivianischen Regierung erzielt.

Das International Institut for Sustainable Development (IISD) hat hierzu das Ergebnis zu ICSID Case No. ARB/02/03 veröffentlicht (Hier die Kopie mit OCR). Auch auf Investment Policy Hub kann sich ein Überblick verschafft werden.

Bechtel besitzt 50 Prozent von International Water, und International Water besitzt 55 Prozent von Aguas del Tunari; Daher besitzt Bechtel 27,5 Prozent Anteile an Aguas del Tunari.

"Bechtel gehört zu den angesehensten globalen Ingenieurs-, Konstruktions- und Projektmanagementunternehmen. Gemeinsam mit unseren Kunden liefern wir wegweisende Projekte, die langfristigen Fortschritt und wirtschaftliches Wachstum fördern. Seit 1898 haben wir mehr als 25.000 außergewöhnliche Projekte in 160 Ländern auf allen sieben Kontinenten abgeschlossen. Wir operieren durch vier globale Unternehmen: Infrastruktur; Nuklear, Sicherheit und Umwelt; Öl, Gas und Chemikalien; und Bergbau und Metalle. Unser Unternehmen und unsere Kultur basieren auf mehr als einem Jahrhundert Führungsqualitäten und einer unermüdlichen Einhaltung unserer Werte, deren Kernsicherheit, Qualität, Ethik und Integrität sind. Diese Werte sind das, was wir glauben, was wir erwarten, was wir liefern und was wir leben."



Bolivien und Bechtel ist nur ein Beispiel. Ebenfalls in den 90gern traf es die Palästinenser. Hier lag es an Israel. Oder Paris, die dem Weltgrößten Wasserkonzern VEOLIA Water nach 25 Jahren nicht umsonst die Konzession entzog, was jedoch VEOLIA nicht hindert in anderen EU Ländern Fuß zu fassen, wie in Bulgarien. Dank der EU Vorgaben geht das „Spiel“ um das Wasser auch in Europa weiter und Nestle holt hier und überall auf der Welt immer weiter auf.






Water - Die geheime Macht des Wassers

Heiliges Wasser, strukturiertes Wasser, gesundes Wasser, lebensspendendes Wasser; wer dieses für sich oder sein Konzern beansprucht, der wird zwangsläufig zu einem HITLER 6.0, denn selbst ein Hitler wird schlicht in den Nestle-Schatten gestellt. Nicht einmal ein Hitler kam darauf Wasser zu privatisieren und so eine gefährliche, nur zu oft tödliche, Abhängigkeit zu schaffen.




Diese Seite verzichtet auf PHP, SQL, CMS, etc und setzt neben rudimentären Textdateien auf Bootstrap. Damit ist diese Webseite deutlich weniger anfällig dafür unter Ausnutzen unbekannter (APT-Angriff) und bekannter Schwachstellen gehackt zu werden.


×

Matrixhacker Suche